FPÖ-Gruber zu Anstieg an Arbeitslosigkeit: Arbeitsmarktpolitik der Regierung ist gescheitert

Regionale Wirtschaft entlasten, Arbeitsplätze sichern

Kirchdorf, 2025-08-07 – Angesichts des traurigen Rekordes, wonach der Bezirk Kirchdorf den zweithöchsten Anstieg an Arbeitslosigkeit und somit ein Plus von 18 Prozent innerhalb eines Jahres von 3,8 Prozent auf nun 4,6 Prozent verzeichnet, stellte heute der Bezirksparteiobmann der FPÖ Kirchdorf, LAbg. Michael Gruber fest: „In der Region Kirchdorf sind zuletzt mehrere größere Unternehmen unter Druck geraten und mussten Personal abbauen. Der regionale Arbeitsmarkt ist nicht in der Lage, dieses Minus an Arbeitsplätzen zu kompensieren. „Wenn in Kirchdorf innerhalb eines Jahres fast 20 Prozent mehr Menschen ohne Arbeit dastehen, dann ist das kein Schicksal – das ist das Ergebnis verfehlter Politik! Die Ampelregierung in Wien hat den ländlichen Raum längst aufgegeben. Unsere Unternehmen stehen unter Druck, während gleichzeitig Massenzuwanderung und bürokratische Auflagen zunehmen.“

„Ein Blick auf die Sozialstruktur zeigt, dass vielen Arbeitslosen die nötige Qualifikation fehlt, um in einem spezialisierten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, betont der FPÖ-Bezirksparteiobmann. 478 Personen haben einen Pflichtschulabschluss, 454 einen Lehrabschluss. „Nach dem Wegfall mehrerer wichtiger Arbeitgeber ist auch die Zahl der offenen Stellen rückläufig – aktuell sind nur noch 754 beim AMS gemeldet, um 84 weniger als im Vorjahr.“ 309 Personen befinden sich derzeit in Schulungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen. Ein Lichtblick zeigt sich bei den Lehrstellen: 58 sofort verfügbare Lehrplätze bedeuten ein Plus von 61,1 Prozent – bei aktuell 55 suchenden Jugendlichen.

Gruber forderte daher ein sofortiges Maßnahmenpaket zur Entlastung der heimischen Wirtschaft:

  • Senkung der Lohnnebenkosten für Klein- und Mittelbetriebe
  • Senkung der Lohnstückkosten, um den Standort durch ansprechende Energiepreise attraktiver zu machen
  • Stopp der überbordenden Zuwanderung in den Arbeitsmarkt, solange österreichische Staatsbürger keine Arbeit finden
  • Förderungen für regionale Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen oder erhalten
  • Verstärkte Investitionen in Lehre und handwerkliche Berufe

„Die Politik muss sich endlich wieder um unsere Leute kümmern. Kirchdorf steht exemplarisch für das, was in vielen ländlichen Regionen derzeit passiert: Während urbane Ballungsräume bevorzugt werden, brechen bei uns Arbeitsplätze weg – und mit ihnen die Lebensgrundlage vieler Familien“, nimmt Gruber hier die Bundesregierung in die Pflicht.