Symbolischer Kranz statt Maibaum als Zeichen für Tradition und Brauchtum

Dass heuer in Kirchdorf kein Maibaum aufgestellt wird, ist für viele Kirchdorfer nicht nur eine Enttäuschung, sondern ein Zeichen dafür, wie leichtfertig in der Stadt mit Tradition und Brauchtum umgegangen wird. Seit vielen Jahren hat die feierliche Aufstellung des Maibaums am Hauptplatz einen festen Platz im Veranstaltungskalender von Kirchdorf. Ein Verzicht darauf ist ein Verzicht auf ein Stück unserer Identität.

„Wir als FPÖ Kirchdorf sagen klar: Brauchtum gehört gefördert, nicht ignoriert. Wenn es über andere Kanäle, warum auch immer, nicht mehr möglich ist, diese Veranstaltung wie in der Vergangenheit durchzuführen, ist es Pflicht der Stadt Kirchdorf einzuspringen und für die Aufrechterhaltung unserer traditionellen Bräuche zu sorgen! Dafür sollte sich die öffentliche Hand – sei es Bund, Land oder Gemeinde, einsetzen. Letztlich kann man nur Dankbarkeit zeigen, dass diese Aufgabe von Ehrenamtlichen in der Vergangenheit bestens übernommen wurde“, so Stadtrat Mag. Christoph Colak, „wir fordern daher, dass das Maibaumaufstellen im nächsten Jahr wieder fest eingeplant wird – als Zeichen des Respekts vor unserer Tradition und als klares Bekenntnis zu unserer Heimat.“

Die FPÖ-Gemeinderäte dazu: „Um es nicht bei Worten zu belassen, haben wir dem Rathaus einen Kranz gespendet: Dieser soll als Symbol dafür stehen, dass es vielen Kirchdorfern wichtig ist, die Tradition des Maibaumes am Hauptplatz der Bezirkshauptstadt zu wahren. Leider wurde das Kränzchen pünktlich zum Mai-Aufmarsch der SPÖ entfernt – das ist auch ein klares Statement, wie man in der Stadt Kirchdorf mit dem Thema Maibaum dieses Jahr umgehen möchte: Ablenken und totschweigen.“