FPÖ-Gruber: „Sprachdefizite steigen stetig und erfordern Konsequenzen“

Die aktuellen Zahlen für den Bezirk Kirchdorf zeigen, dass Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache auch in unserem Bezirk zunehmend an Gewicht gewinnen. Hinzu kommen außerordentliche Schüler, deren Deutschkenntnisse für den laufenden Unterricht nicht ausreichen. Hier sind vor allem die Volksschule Kremsmünster mit 57,37 Prozent, die Volksschule Kirchdorf mit 46,89 Prozent und die Mittelschule Kremsmünster mit 45,42 Prozent als mahnende Beispiele hervorzuheben.

„Noch ist die Situation in vielen Schulen überschaubar, aber die Entwicklung weist eindeutig in die falsche Richtung. Wer Probleme früh erkennt, kann gegensteuern, bevor ganze Klassen darunter leiden“, sagt FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Michael Gruber. Für ihn ist klar, dass Bildung nur auf einer gemeinsamen sprachlichen Grundlage funktionieren kann.

Die Freiheitlichen setzen daher auf verbindliche Deutschstandards, konsequente Förderung und klare Erwartungen an Eltern und Schüler. „Kinder dürfen nicht mitgeschleppt werden, wenn die sprachlichen Voraussetzungen fehlen. Solide Deutschkenntnisse sind die Grundlage für jeden weiteren Schulerfolg“, so Gruber.