Weniger Papier, mehr Einsatzkraft: FPÖ setzt sich für die Florianijünger ein
Kremsmünster. Auf ihrer Oberösterreich-Tour machten FPÖ-Nationalrat und Bundes-Feuerwehrsprecher Harald Thau sowie FPÖ-Landesparteisekretär und Sicherheitssprecher Michael Gruber Halt in Kremsmünster – und sparten nicht mit klaren Worten. „Über 4.400 freiwillige Feuerwehren leisten täglich Unglaubliches. Doch statt Rückhalt gibt’s Bürokratie und Genehmigungswahnsinn. Damit muss Schluss sein“, so Thau, selbst seit über 30 Jahren aktives Feuerwehrmitglied.
Mit seiner Initiative www.angesaugt.at sucht Thau den direkten Draht zu den Einsatzkräften. Ein zentrales Anliegen: Die Entnahme von Löschwasser aus öffentlichen Gewässern für Übungen soll künftig genehmigungsfrei möglich sein. „Dass man dafür erst durch den Behörden-Dschungel muss, ist realitätsfern“, sagt Thau.
Seine Forderungen:
- klare gesetzliche Rahmenbedingungen für Übungen
- bezahlte Urlaubstage für Aus- und Weiterbildung
- finanzierte Schutzausrüstung für neue Mitglieder
- Förderungen für Führerscheinerweiterungen
- Entgeltfortzahlung bei Katastropheneinsätzen
- gesellschaftliche Aufwertung des Ehrenamts
Michael Gruber, FPÖ-Blaulichtsprecher und Bezirksparteiobmann, betont: „Unser flächendeckendes Feuerwehrsystem ist kein Spielball für Reformer. Aufgezwungene Zusammenlegungen wird es mit uns nicht geben. Entlastungen zählen.“
Auch Kremsmünsters Vizebürgermeister Christian Lamprecht unterstützt die Linie: „Unsere Feuerwehren sind Rückgrat der Sicherheit. Wer hier kürzt oder bremst, hat den Ernst der Lage nicht verstanden.“
Besonderer Dank gilt der FF Irndorf rund um das Kommando von HBI Reinhold Wimmer für die Einblicke ins neue Depot und die offenen Hinweise – ein wertvoller Beitrag für die weitere politische Arbeit.